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Ausflugstipps für die Hamburger Umgebung

Hamburg ist zwar eine große Stadt, verfügt als Stadtstaat aber um kein eigenes Umland. Mit der Metropolregion Hamburg wurde zwar ein gewisser Ersatz dafür geschaffen, der neben der Stadt Hamburg auch in die Bundesländer Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern reicht. Da das Rampenlicht dennoch hauptsächlich auf Hamburg gerichtet ist, wird es Zeit für den umgekehrten Weg: Was haben die benachbarten Regionen der Stadt zu bieten? Um zu entscheiden, in welche Richtung du deinen Mietwagen lenkst, solltest du dir ein paar Informationen vorab besorgen. Hier findest du eine Liste von Hamburgs benachbarten Regionen.

Lüneburger Heide

Die Lüneburger Heide ist wohl der bekannteste Teil des norddeutschen Tieflands und grenzt im Norden direkt an Hamburg. Dass sich auch die Lüneburger Heide wieder in einzelne Abschnitte unterteilt, wissen aber nur die wenigsten Menschen. Die "Hohe Heide" etwa besteht aus trockenen Heidelandschaften und mehreren größeren Kiefernforsten, während die "Südheide" unter anderem von großen Mooren dominiert wird. Die hier noch vorhandenen Heidelandschaften befinden sich leider zum großen Teil auf militärischem Sperrgebiet. Die "Ostheide" zwischen Lüneburg und Wolfsburg indes könnte man als Kornkammer dieser Region bezeichnen, werden die Flächen doch intensiv landwirtschaftlich genutzt.

Neben ganz viel Natur begeistert die Region mit netten, kleinen Ortschaften, der prachtvollen Stadt Lüneburg und mit Action-Angeboten wie dem Heide-Park Soltau.

Wendland

Das Wendland hat es in den letzten Jahren vor allem durch das Atommüll-Lager in Gorleben zu trauriger Berühmtheit gebracht, dabei ist die Region aus vielen anderen Gründen eine Reise wert. Beim Wendland handelt es sich um eine sandige Geest, die östlich an die Lüneburger Heide angrenzt. Landschaftlich mag die Region, die teilweise im Urstromtal der Elbe liegt, auf den ersten Blick eher unspektakulär wirken. Dafür weiß die Gegend aber architektonisch zu begeistern. Die hier befindlichen "Rundlingsdörfer", also kreisrund angelegte Ortschaften, gelten in dieser Form als einmalig und stellen daher ein Wahrzeichen der Region dar. Aktuell befinden sich die Rundlingsdörfer, bei deren Häusern es sich um denkmalgeschützte Fachwerkbauten handelt, auf der Vorschlagsliste für das UNESCO-Welterbe.

Mecklenburger Seenland

Obwohl es vom Namen her so klingt, liegt die Mecklenburger Seenplatte nicht allein in Mecklenburg-Vorpommern, sondern umfasst auch kleinere Teile von Brandenburg und Schleswig-Holstein. Bekanntere Städte in dieser Region sind Ratzeburg, Grevesmühlen, Schwerin, Waren, Röbel, Templin und Eberswalde. Mit der Müritz gehört Deutschlands zweitgrößter See zum Mecklenburger Seenland, das heute vor allem touristische Bedeutung hat. Segler, Surfer und Kanufahrer schätzen die Region als perfektes Revier. Dass sich die Kosten für Übernachtungen und Liegeplätze der Boote noch deutlich in Grenzen halten, trägt natürlich ebenfalls zur Beliebtheit der Region bei. Übrigens sind viele der Seen durch Flüsse oder künstlich angelegte Kanäle miteinander verbunden, sodass hier auch längere Touren möglich sind. Von Hamburg aus zieht es vor allem Ausflügler in das Mecklenburger Seenland, daher sind bei deiner Tour in diese Richtung keine nennenswerten Berufsverkehr-Staus zu befürchten.

Holsteinische Schweiz

Das östliche Hügelland Holsteins, also die Region nordöstlich von Hamburg, zählt tatsächlich zu den wichtigsten Tourismusregionen Norddeutschlands. Was im ersten Moment verwunderlich klingen mag, erschließt sich beim näheren Hinschauen: Die liebliche Hügellandschaft mit Städten wie Eutin, Lübeck, Eutin, Oldenburg in Holstein und Plön stellt einen echten Kontrast zur eher rauen Küste dar - insbesondere, wenn man den Blick an die wilde Nordsee wirft. Mit einer Vielzahl von Seen erscheint die Holsteinische Schweiz wie eine natürliche, nördliche Fortsetzung des Mecklenburger Seenlandes, will aber nicht mit dieser in einen Topf geworfen werden.

Touristische Highlights sind hier die Schlösser in Eutin und Plön, aber auch der Naturparkweg, der alle fünf Naturparks von Schleswig-Holstein miteinander verbindet.

Dithmarschen

Nein, Dithmarschen, also die Region im Nordwesten von Hamburg, ist garantiert nicht der Nabel der Welt. Sie erhebt dazu aber auch nicht den Anspruch, sondern lässt es traditionell etwas ruhiger angehen. Der Landstrich, der vor allem aus Marsch- und Geestland besteht, ist auch nicht stolz auf landschaftliche Highlights. Die Region ist bekannt für ruhigen Tourismus, der vor allem Familien anzieht - außerdem auf Windenergie, Kohl und Gänse. Empfehlenswert ist hier natürlich vor allem der Besuch der Nordseeküste, die hier bisher auch noch nicht von Touristen überrannt wird. Das Hinterland bietet vor allem eines: Ganz viel Ruhe.

Altes Land

Wenn du am westlichen Elbufer von Hamburg aus in Richtung Nordseeküste fährst, kommst du durch das Alte Land. Diese fruchtbare Region hat vor allem als "Obstkorb" Norddeutschlands eine gewisse Bekanntheit erlangt - ähnlich wie der Bodensee im Süden.

Vor rund neunhundert Jahren war diese Gegend eine holländische Kolonie und irgendetwas aus dieser Zeit scheint auch heute noch in der Luft zu liegen. Die Fachwerkarchitektur hat hier ihren ganz eigenen Stil und gibt den Dörfern und Kleinstädten ihren lieblichen Charme. Auch die zahlreichen Leuttürme auf den Elbdeichen locken immer wieder Besucher an. Als Naherholungsziel ist das Alte Land vor allem für Wanderer und Radfahrer interessant. Wenn du aber im Frühling hier unterwegs bist und dir vielleicht sogar über Drivy ein Cabrio besorgt hast, kannst du dich wie im Paradies fühlen: Wenn alle Obstbäume blühen, wird die gesamte Region in ein wahres Blütenmeer getaucht.

Wattenmeer

Streng genommen handelt es sich beim Wattenmeer nicht um eine benachbarte Region, denn der Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer rund um die Insel Neuwerk gilt als Teil der Stadt Hamburg. Da es sich aber um eine relativ weit entfernte Exklave handelt, die zudem ganz und gar nicht städtisch geprägt ist, kann sie als separates Gebiet betrachtet werden. Der Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer bildet geografisch die Mitte zwischen den Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer und Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer. Die Besonderheit dieser Küstenabschnitte liegt im starken Einfluss der Gezeiten: Da das Meer oft nur wenige Zentimeter pro Kilometer abfällt, zieht es sich bei Ebbe teils kilometerweit zurück. Die sich dann eröffnende Fläche ist durchzogen mit kleinen Prielen und stellt einen einzigartigen Lebensraum für verschiedene Tierarten dar.

Auch im Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer kannst du dich für geführte Wattwanderungen anmelden oder mit dem Wattwagen von Cuxhaven auf die Insel Neuwerk fahren. Es ist allerdings davon abzuraten, sich ohne ortskundigen Führer zu weit auf das Watt hinaus zu wagen: Nicht wenige Menschen wurden dabei bereits von der eintretenden Flut überrascht, was dann echte Lebensgefahr bedeuten kann. Bei einer geführten Wattwanderung besteht dieses Risiko natürlich nicht, außerdem erfährst du eine Menge Wissenswertes über diese ganz einzigartige Landschaft, die als Biosphärenreservat nicht ohne Grund unter strengem Schutz steht und von der UNESCO als Weltnaturerbe anerkannt wurde.

Bremen

Nicht selten wird Bremen auch als Hamburgs kleine Schwester bezeichnet, womit man der Stadt aber nur ansatzweise gerecht wird. Zwar handelt es sich auch bei Bremen um eine große Hansestadt, die kaum mehr als eine Fahrstunde südwestlich von Hamburg liegt. Und doch ist Bremen irgendwie ganz anders als Hamburg, denn hier wirkt es irgendwie noch ein wenig lieblicher, verspielter und irgendwie romantischer als in Hamburg. Das Bremer Rathaus mit der Roland-Statue ist das Wahrzeichen der Hansestadt und damit obligatorisch für jeden Besucher der Stadt. Aber auch die historische Uferpromenade Schlachte, das Gängeviertel Schnoor und viele Bauwerke aus der Zeit der Weserrenaissance sind in der Stadt zu bestaunen. Da viele Straßenzüge in Bremen noch recht mittelalterlich anmuten, ist die Stadt eine beliebte Film- und Fotokulisse.

Und wenn du einmal in Bremen bist, kannst du natürlich auch einen Blick in die hiesigen Museen werfen. Das Übersee-Museum widmet sich fremden Ländern und Kulturen, das Hafen-Museum wiederum behandelt die Entwicklung des Bremer Stadthafens - um nur zwei Beispiele von vielen zu nennen. Übrigens gehört auch das direkt an der Küste befindliche Bremerhaven zur Hansestadt. Hier ist vor allem das Deutsche Auswandererhaus am Neuen Hafen als Besichtigungstipp zu nennen.

Oldenburger Münsterland

Das Oldenburger Münsterland grenzt südlich an Bremen und Oldenburg an und umfasst die niedersächsischen Landkreise Cloppenburg und Vechta. Besonders bekannt ist diese Region für ihre großen Tierzuchtbetriebe, aber auch für Touristen ist die Landschaft hier recht ansprechend. Ausgedehnte Moorgebiete wechseln sich mit bewaldeten Gebieten wie den Dammer Bergen ab. Auch der Dümmer, Niedersachsens zweitgrößter See, befindet sich im Oldenburger Münsterland. Ein besonderes Ausflugsziel in dieser Region ist das Museumsdorf Cloppenburg, eines der größten seiner Art im ganzen Bundesgebiet. Am besten bereist du diese Gegend aber per Mietwagen nach dem Motto: Der Weg ist das Ziel. Denn zahlreiche Ferienstraßen wie die Niedersächsische Mühlenstraße oder die Route der Industriekultur führen durch das Oldenburger Münsterland und verbinden die örtlichen Sehenswürdigkeiten miteinander.

Kunst, Kultur und Architektur rund um Hamburg

Lust auf eine besondere Rundtour mit dem Fokus auf Kunst und Architektur? Dein Mietwagen von Drivy macht es möglich, dir deine ganz individuelle Tour zurecht zu basteln. Vielleicht startest du am Uelzener Hundertwasserbahnhof, anschließend geht es weiter in die Rundlingsdörfer des Wendlands, die in ihrer Art ganz einzigartig sind. Eine tolle nächste Station von hier aus ist das historische Stadtzentrum von Lüneburg, dessen Schönheit der Stadt auch den inoffiziellen Titel "Rothenburg des Nordens" eingebracht hat. Apropos Norden: Fährst du von Lüneburg aus östlich an Hamburg vorbei, gelangst du recht schnell nach Lübeck. Diese Stadt ist natürlich architektonisch spannend, hier kannst du aber auch auf den Spuren von Heinrich und Thomas Mann wandeln und das Buddenbrook-Haus besuchen.

Natur pur von Küste zu Küste

Zwar wirst du bei einer Tour von Küste zu Küste keine Berge erleben, trotzdem ist die Landschaft äußerst abwechslungsreich. Wenn du die Tour an der Ostseeküste nördlich von Lübeck beginnst und dich in westliche Richtung orientierst, kommst du durch die Hügellandschaft der Holsteinischen Schweiz, bevor das Land rund um Dithmarschen vollkommen platt wird. Die Ruhe, die diese Landschaft ausstrahlt, wird ganz im Westen von der rauen Nordseeküste beendet: An stürmischen Tagen beweist die Nordsee hier gerne, welche Kräfte sie entwickeln kann. Die Ruhe nach dem Sturm kannst du bei Niedrigwasser dafür anschließend bei einer geführten Wattwanderung genießen.

Übrigens lassen sich die Nordlichter den Spaß an ihrer Region auch nicht durch Wind und Wetter verhageln. Dann geht es eben mit regenfester Kleidung nach draußen - und ein anschließender "Schietwetter-Tee" wärmt von innen wieder auf.

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