Suche dir ein Auto in Hamburg    Ich miete jetzt ein Auto!

Verschiedene Routen durch Hamburg

Hamburg ist Deutschlands zweitgrößte Stadt, also wird wohl jeder auch ohne den Besuch in der Metropole eine Ahnung von den Distanzen innerhalb Hamburgs haben. Tatsächlich ist die Stadt, gemessen an ihrer Einwohnerzahl, flächenmäßig sogar außergewöhnlich groß. Wer sich da aufmacht, die Hansestadt zu Fuß zu erkunden, hat sich schnell unangenehme Blasen an den Füßen geholt. Zum Glück gibt es öffentliche Verkehrsmittel oder, damit du gleich noch etwas flexibler bist, das private Carsharing von Drivy. Mit dem Mietwagen kommst du zuverlässig in wirklich jede Ecke der Stadt. Und wie du an folgenden Beispielen erkennen kannst, sind die interessantesten Sehenswürdigkeiten Hamburgs leider nicht komplett in einem Stadtteil untergebracht, sondern verteilen sich auf die Fläche der gesamten Metropole.

1- St. Pauli

Was wäre Hamburg ohne dieses Stadtviertel? Die hier befindliche Reeperbahn hat es als "sündigste Meile der Welt" längst zu internationalem Ruhm gebracht: Auch "brave Bürger" der Mittelschicht flanieren hier entlang - wohl auch, weil es neben den einschlägigen Etablissements auch zahlreiche normale Kneipen, Restaurants und Clubs zu entdecken gibt. Das zweite Highlight des Viertels ist natürlich der St. Pauli Fischmarkt, der traditionell ab dem frühen Sonntagmorgen die Massen begeistert. Nicht wenige Nachtschwärmer ziehen von der Reeperbahn gleich hierher weiter, um das erste Fischbrötchen des Tages zu genießen.

2- Schanzenviertel

Hier geht die Post ab! Dass es Hamburgs Schanzenviertel immer wieder in die Medien schafft, etwa am ersten Mai eines jeden Jahres, beweist vor allem: Hier herrscht eine bunte, lebensfrohe und eher linke Szene vor, die dem Viertel ein entsprechend alternatives Flair verleiht. Wenn irgendwelche großen Demonstrationen angekündigt sind, solltest du deinen Mietwagen lieber etwas außerhalb des Schanzenviertels parken, ansonsten hast du aber gute Chancen auf einen adäquaten Parkplatz.

3- HafenCity

Spätestens mit Fertigstellung der Elbphilharmonie ist die Hafencity mit angrenzender Speicherstadt das neue Herz der Hansestadt. Zwar beanspruchen auch diverse andere Stadtteile diesen Titel für sich, in der HafenCity ist aktuell aber am meisten Bewegung erkennbar. Hier ist alles auf Zukunft ausgerichtet, ohne dabei die Vergangenheit zu vergessen. Und ohne den Hafen wäre Hamburg heute nicht die pulsierende Großstadt, sondern allenfalls ein schläfriges Dorf. Rund um den Hafen kannst du dich am besten davon überzeugen, dass auch Hamburg eine Stadt ist, die niemals schläft.

4- Holzhafen

Zugegeben, auch der Holzhafen zählt zu den eher teuren Ecken der Stadt. Trotzdem lohnt es sich, in einem der hier befindlichen Cafés auf einen Cappuccino zu verweilen und die Umgebung auf dich wirken zu lassen. Hier trifft historische Industriekultur, etwa in Form alter Verladekräne, auf hochmoderne Bürogebäude - und eingerahmt wird die Szenerie vom Wasser der Elbe. Der besondere Vorteil des Holzhafens liegt darin, touristisch nicht derart überlaufen zu sein wie etwa die Landungsbrücken. Vor allem bei großen Events rund um den Hafen gibt es hier also hervorragende Logenplätze ohne Gewühl und Gedränge.

5- Jungfernstieg

Wer den Jungfernstieg zum ersten Mal sieht und ohne Auto unterwegs ist, wird sich sofort ans Steuer eines Mietwagens wünschen. Denn vor allem bei schönem Wetter ist es einfach das Größte, in einem schicken Wagen oder gar einem offenen Cabrio über diese Prachtstraße zu fahren. Das Alsterufer mit den Prachtbauten sorgen für ein Flair, wie man es sonst wohl nirgendwo in der Hansestadt finden kann. Ganz klar, dass es sich auch James Bond bei seiner "Dienstreise" nach Hamburg nicht nehmen lassen konnte, eine Runde über den Jungfernstieg zu fahren. Wenn du ein nahes Parkhaus ansteuerst, kannst du hier übrigens wunderbar bummeln, shoppen oder einen Kaffee trinken. Der Jungfernstieg lädt einfach zum bleiben ein.

6- Treppenviertel Blankenese

Willkommen im Grünen, willkommen im Süden, willkommen im Dorf! All diese Begrüßungsformeln wären passend, um Besucher dieses Viertels anzusprechen. Bereits die Elbchaussee oberhalb des Treppenviertels ist unstrittig eine der schönsten Straßen der Stadt: Hier stehen Prachtvillen in parkähnlichen Gärten und die pulsierende Großstadt scheint auf einmal ganz weit weg zu sein. Das Treppenviertel Blankenese treibt diesen Eindruck noch weiter auf die Spitze, denn anstelle von Straßen gibt es hier vor allem kleine Fußwege und zahlreiche Treppen, über die man durch dieses fast mediterran wirkende Dorf spazieren kann. Unterhalb des Treppenviertels befindet sich der betriebsame Hafen, hier kannst du aber eine ruhige, gelassene Atmosphäre erleben, eben ein völlig anderes Gesicht Hamburgs.

7- Harvestehude

Und noch so ein Stadtteil, der ganz anders wirkt. Harvestehude war und ist einer der Vorzeige-Stadtteile Hamburgs, der vor allem mit seinen prachtvollen Villen im Grünen punkten kann. Einheimische weisen entsprechend gerne darauf hin, dass sich Harvestehude aus guten Gründen als Weiß-grünes Viertel bezeichnen kann. Denn gepflegte weiße Fassaden korrespondieren hier toll mit dem üppigen Grün der Alleen und Parks. Auch Alsterufer und Isebekkanal tragen zum Flair des Stadtteils bei, in dem übrigens auch das berühmte Tennis-Stadion "Am Rothenbaum" zu finden ist. Last, but not least: Die denkmalgeschützten Grindel-Hochhäuser mögen zwar nicht als Inbegriff architektonischer Schönheit gelten, sind deshalb aber nicht minder eindrucksvoll und sehenswert.

8- Kulturelle Einflüsse sorgen für den perfekten Mix

Eine wahre Weltstadt ist vor allem daran zu erkennen, dass sie von vielen fremden Kulturen mitgeprägt wurde. Was vielen Boom-Städten, wie sie vor allem in fernöstlichen Ländern seit einigen Jahrzehnten entstehen, bisher noch fehlt, ist in Hamburg bereits seit vielen Jahrhunderten gewachsen. Bereits zur Blütezeit der Hanse zog Hamburg Menschen aller Herren Länder an. Und noch heute ist diese Stadt ein internationaler Schmelztiegel.

Besonders im sogenannten Portugiesenviertel, das nur einen Spaziergang von den Landungsbrücken entfernt liegt, wird dieses Lebensgefühl deutlich. Der Name suggeriert zwar, dass hier vor allem Portugiesen beheimatet sind, die kamen allerdings vor allem in einer kurzen Epoche als Gastarbeiter hier her. Zuvor lebten und arbeiteten hier bereits (Schiffs-)Handwerker aus verschiedensten Ländern.

Bei einer Tour durch das Portugiesenviertel wirst du ein wahrhaft mediterranes Lebensgefühl vorfinden. Zahlreiche Designer und Kunsthandwerker leben und arbeiten hier und sorgen dafür, dass Shopping in Hamburg nicht alleine von den großen Mode- und Warenhausketten geprägt wird. Dazwischen gibt es Bars, Kneipen und Restaurants jeglichen Stils und das Stimmengewirr erinnert nicht selten an einen orientalischen Basar. Wer hier lebt und bei wem es sich um einen Besucher handelt, lässt sich dabei kaum auseinanderhalten - aber das ist ja auch nicht notwendig.

Kurz: Die Bezeichnung "Ausländerviertel" mag meist eher negativ klingen und unschöne Bilder im Kopf erzeugen. Das Portugiesenviertel ist der quicklebendige Beweis, dass es auch ganz anders geht.

9- Hamburg bei Nacht

Nicht nur New York ist eine Stadt, die niemals schläft. Auch Deutschlands zweitgrößte Metropole beweist vor allem bei Dunkelheit, dass ihr ein solcher Titel ebenfalls gebührt. Alleine durch das Lichtermeer von Straßenlaternen und Leuchtreklame machen große Städte in der Nacht einen ganz besonderen Eindruck. In Hamburg kommen zwei wesentliche Faktoren hinzu.

Bei einer nächtlichen Fahrt über die Reeperbahn kannst du den außergewöhnlichen Glanz der Rotlichtmeile einmal völlig anders erleben. Vielleicht suchst du dir auch ein nahes Parkhaus und flanierst noch einmal zu Fuß über diese Straße, wenn du dich durch das Lichtermeer dazu eingeladen fühlst. Grundsätzlich ist es hier nachts auch kaum gefährlicher als tagsüber, wenn du dich nicht in den dunkelsten, entlegensten Ecken herumtreibst.

Der gigantische Hafen mit seinen Verladekränen und den Containerriesen ist freilich nicht minder faszinierend - und über allem thront die neue Elbphilharmonie, die schon jetzt das unbestrittene Wahrzeichen der Hansestadt ist. Dabei gibt es mehrere Stellen, an denen du die Szenerie auch vom Auto aus auf dich wirken lassen kannst. es lohnt sich aber auch, den Mietwagen irgendwo abzustellen und ein paar Schritte zu Fuß zu gehen. Das Brummen der Maschinen bildet in Verbindung mit dem Rauschen des Wassers und den Stimmen der Menschen auch akustisch eine atemberaubende Kulisse, die visuell natürlich noch verstärkt wird. Zudem liegt ein ganz eigener, ganz und gar nicht unangenehmer Geruch aus Motoröl, Schiffsdiesel und Fisch in der Luft - dezent, aber durchaus wahrnehmbar. Es stimmt also, dass die Stadt ihren ganz eigenen Duft besitzt.

10- Hamburg zu Wasser

Die Gewässer sind die Lebensadern Hamburgs, allen voran natürlich die Elbe, die den Hamburger Hafen mit der Nordsee verbindet. Aber auch die Alster und zahlreiche Kanäle durchziehen das Stadtgebiet und prägen damit das Bild der Metropole. Schön, dass du viele dieser Wasserwege auch direkt vom Wasser aus kennenlernen kannst.

Eine Hafenrundfahrt ist in Hamburg fast obligatorisch, wobei du hier die Auswahl hast zwischen den am Hafen liegenden Barkassen und den Hafenfähren. Wenn die Fahrt direkt als Hafenrundfahrt ausgewiesen ist, kannst du freilich mit deutlich mehr Schilderungen und Erklärungen rechnen, die Hafenfähren sind dafür aber deutlich billiger.

Auf anderen Gewässern darfst du sogar selbst zum Ruder beziehungsweise zum Paddel greifen. Die Elbinsel Wilhelmsburg etwa ist durchzogen von Kanälen und bietet eine interessante Mischung aus üppiger Natur und Industrie.

Noch idyllischer wird es auf den Alsterkanälen, die Stadtteile wie Winterhude, Eppendorf und Uhlenhorst durchkreuzen. Dabei geht es unter anderem auch durch den wunderschönen Rondeelteich, der sogar vielen Hamburgern unbekannt ist. Rund um dieses Gewässer stehen weiße Jugendstilvillen in gepflegten Gärten.

Im weiteren Verlauf der Strecke kannst du über die Außenalster und den Langen Zug in den Osterbekkanal gelangen, sofern deine Kondition dies noch zulässt. Aber du kannst ja auch unterwegs die eine oder andere Pause einlegen: Zahlreiche Cafés an den Kanälen freuen sich auf Besucher, die vom Wasser aus kommen. Dafür sind in aller Regel auch Möglichkeiten vorhanden, die Boote anzubinden.

Mit Drivy bist du in Hamburg so richtig flexibel

Was auch immer du vorhast und welche Ecke der Stadt dich auch immer interessiert: Am besten und unabhängigsten bist du unterwegs, wenn du dir bei Drivy einen Mietwagen besorgst. Denn dessen Fahrplan bestimmst du selber und kommst rund um die Uhr perfekt von A nach B. Und da Hamburg, entgegen mancher Gerüchte, eine autofreundliche Stadt ist, kommst du auf der Straße flott voran und wirst auch in deinen Lieblingsecken ausreichend Parkplätze vorfinden. Mit Drivy kann bei deiner Tour durch Hamburg also eigentlich nichts mehr schiefgehen.

Erfahre mehr:

Ich miete jetzt ein Auto!