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Die schönsten Orte in Hamburg

Am besten lässt sich eine Stadt natürlich erkunden, wenn man sie zum neuen Wohnort macht. Natürlich ist das meist nicht mehr als graue Theorie, denn die meisten Menschen sind aus familiären oder beruflichen Gründen ortsgebunden. Bei Hamburg kommen auch die vergleichsweise hohen Wohnkosten hinzu - die für Besucher der Stadt allerdings noch überschaubar sind. Da nicht jeder Gast wochenlang Zeit hat, um die schönsten Winkel der Stadt zu entdecken, bietet sich eine kleine Prioritätenliste an: Was muss man gesehen haben, wenn man nur exakt soundsoviele Stunden in Hamburg ist?

  1. Hamburg an einem Tag
  2. Ein Wochenende in Hamburg
  3. 72 Stunden in Hamburg
  4. Eine Woche in Hamburg

Hamburg an einem Tag

Ein einzelner Tag ist eine äußerst kurze Zeitspanne, um eine Millionenmetropole kennenzulernen. Dennoch ist es möglich, auch in den zur Verfügung stehenden Stunden einige Eindrücke der Hansestadt zu bekommen. Am flexibelsten bist du dabei natürlich, wenn du dir über Drivy einen für dich passenden Mietwagen besorgt hast.

Da Hamburg ohne Wasser undenkbar wäre, startet auch ein Entdeckungstag in dieser Stadt direkt am Alsterufer. Hier bietet das "VLET an der Alster" nicht nur einen tollen Ausblick auf Alster und Rathaus, sondern auch ein tolles Frühstück mit Hamburger Touch.

Von hier aus geht es gleich zu Fuß weiter zu einer Shopping-Tour. Bereits in unmittelbarer Nachbarschaft, etwa am Ballindamm oder am Jungfernstieg, befinden sich diverse Kaufhäuser und Shopping-Passagen. Und nur wenige hundert Meter von hier befindet sich die Fußgängerzone mit ihrer berühmten Mönckebergstraße. Theoretisch könnte man hier endlos verweilen, aber behalte unbedingt die Uhr im Blick!

Im Anschluss dürfen die Füße etwas geschont werden: Eine Hafenrundfahrt ist in Hamburg einfach Pflichtprogramm - und du musst sie auch nicht im Vorfeld buchen. Meist stehen die Kapitäne oder deren Mitarbeiter direkt am Anleger und winken auf die bekannte, charmant-schnodderig-hamburger Art Passagiere herbei. Übrigens sind die Hafenfähren der "hadag" eine preisgünstige Alternative zu den klassischen Barkassen und Ausflugsschiffen. Wenn du die passende Strecke auswählst, hast du zudem einen erstklassigen Blick auf die Elbphilharmonie.

Der Abend eines perfekten Hamburg-Tages endet natürlich auf der Reeperbahn. Vor allem, wenn du ohnehin nicht viel Zeit in der Stadt verbringen kannst, darfst du dir die "sündigste Meile der Welt" auf gar keinen Fall entgehen lassen. Neben einschlägigen Rotlicht-Locations wie diversen Laufhäusern, Varietés und Sexshops jeglicher Art findest du hier auch zahlreiche "normale" Restaurants, Bars, Kneipen, Diskotheken und Clubs. Um einen Fuß in die sündigen Bereiche zu stellen, braucht es dagegen etwas Mut. Wenn dich etwas interessiert, kannst du hier aber einfacher über den eigenen Schatten springen als irgendwo sonst. Hier wirst du ganz und gar nicht schräg angeschaut, wenn du etwa einen der Shops besuchst oder dir eine Show anguckst. Was in anderen Städten eher peinlich ist, gilt hier als gesellschaftlich anerkannt. Lediglich der Besuch bei den Damen des horizontalen Gewerbes bleibt dann doch ganz diskrete Privatsache - wer sich dafür interessiert, muss sich aber zu Fuß auf den Weg in die mit Sichtschutz umzäunte Herbertstraße machen, bei der es sich um eine Seitenstraße der Reeperbahn handelt. Ein viel unverfänglicherer Tipp ist aber: Genieß' ein leckeres Abendessen, bummel' anschließend über die glitzernde Partymeile, schau' dir an, was dir gefällt, trink' irgendwo ein paar leckere Cocktails und tanz' anschließend in einem der Clubs, bis dich die Müdigkeit packt oder der Morgen graut.

Ein Wochenende in Hamburg

Du hast das Glück, ein ganzes Wochenende in der Stadt zu verbringen? Super: Nach deiner ausgiebigen Partynacht auf der Reeperbahn bleibt dir dann ja noch Zeit für weitere Entdeckungen in der Hansestadt. Vielleicht hast du Lust, heute einmal das Miniatur Wunderland zu besuchen? Diese weltgrößte Modelleisenbahnanlage mit mehr als 15 Kilometern Gleisen auf 1490 Quadratmetern findest du in der historischen Speicherstadt, also im Herzen Hamburgs. Die Anlage zeigt den Nachbau vieler Weltregionen, wobei die meisten recht originalgetreu einer Stadt oder Landschaft nachempfunden wurden. Nur einige wenige sind hingegen rein fiktiv. Für die nächsten Stunden in Hamburg kannst du gleich in der Speicherstadt bleiben. Die denkmalgeschützte Backsteinarchitektur ist bereits von außen äußerst sehenswert, aber auch in den Gebäuden haben sich mittlerweile zahlreiche touristische Attraktionen angesiedelt. Neben dem Deutschen Zollmuseum ist das vor allem das Hamburg Dungeon, eine schaurig-schöne "Geschichts-Geisterbahn", die sich mit der dunklen Seite der Stadtgeschichte befasst. Ein Bummel durch das hiesige Gewürzmuseum sorgt anschließend dafür, deine Sinne wieder in eine andere Richtung anzuregen. Nach einem kleinen Mittagsimbiss im hiesigen Fleetschlösschen bleibt auch noch etwas Zeit für die Elbphilharmonie: Deren Plaza, also der Aussichtsbereich, darf kostenlos besucht werden. Allerdings brauchst du hier ein wenig Glück, denn bei zu großem Andrang ist die Wartezeit einfach zu lang.

Und auch an deinem zweiten Tag in Hamburg kannst du dem Wasser stets verbunden bleiben. Also, schnapp' dir für den Nachmittag deinen Mietwagen und fahr' zur Elbchaussee. Diese prachtvolle Wohnstraße wirkt mit ihren Villen in großen, gepflegten Gärten gar nicht so, als läge sie inmitten einer Millionenstadt. Wenn du hier einen Parkplatz findest, kannst du anschließend noch das Blankeneser Treppenviertel durchwandern. Hier wirst du nicht nur erkennen, dass Hamburg gar nicht so flach ist, wie man oft annimmt, sondern nochmals einen ganz neuen Blick auf die Stadt bekommen. Zwischen schönen Villen wanderst du hier auf kleinen Wegen und über zahllose Treppen durch ein dörflich-mediterranes Viertel der Metropole, während unter dir der pulsierende Hafen erkennbar ist. Wahrscheinlich gibt es deutschlandweit kaum eine teurere Wohnadresse als diese, der Spaziergang hier ist und bleibt aber kostenlos. So kannst du dir zwischendurch in der Gastronomie auf der Süllbergterrasse auch problemlos einen Kaffee und ein Stück Kuchen leisten.

Du hast dich bereits am Vorabend in den Stadtteil St. Pauli verliebt? Dann lass' doch auch den zweiten Abend hier ausklingen! Nachdem du mit deinem Leihauto wieder zurück in deine Lieblingsecke gefahren bist und einen passenden Parkplatz gefunden hast, solltest du diesmal den St. Pauli Beachclub ansteuern. Zwar kann diese Location nicht mit dem Rauschen von Meereswellen punkten, dafür aber mit einem exzellenten Blick auf den Hafen. Oft sieht es hier total überfüllt aus, aber irgendwo findet sich doch immer noch ein Plätzchen. Coole Drinks und ein Abendessen kann man doch am besten bei einer solch grandiosen Aussicht genießen.

72 Stunden in Hamburg

Mehr Zeit, mehr Attraktionen! Für einen dritten Tag in Hamburg bietet sich der St. Pauli Elbtunnel perfekt an. Denn der liegt nicht nur inmitten des Stadtzentrums, sondern kann von Fußgängern und Radfahrern sogar kostenlos durchquert werden. Ein historisches Baudenkmal, das nicht nur von Touristen genutzt wird, sondern nach wie vor zahlreiche Hafenarbeiter zu ihren Arbeitsplätzen auf der Elbinsel Steinwerder bringt.

Der botanische Garten Planten un Blomen, der ebenfalls dicht am Stadtzentrum liegt, ist natürlich vor allem in der warmen Jahreszeit ein tolles Ausflugsziel. Neben zahlreichen Pflanzen und Blumen kannst du hier wechselnde Kunstprojekte bestaunen, während die Kinder auf den Spielplätzen dieser Anlage nach Herzenslust toben. Toll: Auch hier ist der Eintritt wieder frei. Außerdem gibt es hier abends des Öfteren eine Lichtershow im Springbrunnen unterlegt mit Musik, die ebenfalls kostenlos ist und Gänsehaut verschafft.

Eine Woche in Hamburg

Wenn du eine ganze Woche Zeit hast, kannst du natürlich auch die etwas weitere Region rund um die Hansestadt erkunden - oder Ecken entdecken, die nur in wenigen Reiseführern genannt werden.

Weniger bekannt ist zum Beispiel, dass Hamburg nicht nur durch Elbe und Alster fest am Wasser gebaut ist, sondern auch über zahlreiche Alsterkanäle verfügt. Diese waren einst ein wichtiges Verkehrsnetz der Stadt, werden mittlerweile aber fast ausschließlich touristisch genutzt. Die Kanäle kannst du entweder auf dem Ausflugsboot kennenlernen oder mit einem geliehenen Paddelboot erkunden.

Auch den Stadtteil Winterhude, der etwas nördlich vom Stadtzentrum liegt, kannst du perfekt mit deinem Auto von Drivy kennenlernen - und es lohnt sich: Dieses Viertel ist erstaunlich ruhig und grün und verfügt über teilweise sehr alte Bauwerke. An denen erfreuen sich nicht nur eingefleischte Architekturfans.

Dank deines Mietwagens steht dir natürlich die gesamte Region offen. Wie wäre es also mit einem Ausflug nach Lüneburg, das rund 50 Kilometer südöstlich von Hamburg liegt? Diese historische Handelsstadt ist wie ein komplettes Freilichtmuseum und begeistert mit eindrucksvollen Bauten, die teilweise noch aus hanseatischer Blütezeit stammen.

Oder wie wäre es mit einem Ausflug nach Cuxhaven, das als maritimer Vorposten Hamburgs gelten kann? Der hiesige Handelshafen mag eine weit geringere Bedeutung haben, dafür wird der Fischfang hier noch heute groß geschrieben. Hier duftet es nach Fisch und Meer, die Möwen kreischen und der Wind ist bereits deutlich kräftiger als in Hamburg.

Aber auch Lübeck ist von Hamburg aus ganz klar einen Ausflug wert und mit deinem Mietwagen in weniger als einer Stunde zu erreichen. Freunde von Thomas Manns Buddenbrooks pilgern natürlich gerne ins Museum, das dieser fiktiven Familie gewidmet wurde. Mit dem Holstentor und dem mittelalterlichen Stadtkern auf der Altstadtinsel, der seit 1987 zum UNESCO Welterbe zählt, hat die Hansestadt aber noch eine ganze Menge mehr zu bieten.

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