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Tipps für die Ankunft in Hamburg

Die wichtigsten Lebensadern Hamburgs sind, neben dem Hafen natürlich, die Autobahnen A7 und A1. Denn diese Autobahnen verbinden die weit im Norden gelegene Metropole mit dem Rest des Landes, aber auch mit den europäischen Nachbarn. Wenn du in Hamburg einen Mietwagen benötigst, wirst du aber wahrscheinlich eher per Flugzeug, Bahn oder Schiff in der Stadt ankommen. Hier sind ein paar Informationen, wie es dann für dich weitergeht.

Tarifsystem im Hamburger Verkehrsverbund (HVV), Stand Juli 2017

Die Preise für den öffentlichen Nahverkehr in Hamburg bewegen sich, wenn man sie mit jenen in anderen Großstädten vergleicht, im Mittelfeld. Ein Ticket für die Kurzstrecke gibt es bereits ab 1,60€, danach wird es mit zunehmender Anzahl der auf dem Plan verzeichneten Ringe teurer. 1 - 2 Ringe kosten 3,20€, 3 Ringe 5,20€, 4 Ringe 7,10€ und der gesamte Großraum 8,70€.

Besonders günstig, gerade für Touristen, ist die Tageskarte für "Hamburg AB", die es online für 7,37€ zu erwerben gibt oder die 9-Uhr-Tageskarte für 6,01€. Gruppen bis 5 Personen fahren im Bereich Hamburg AB ab 9 Uhr beliebig oft für einen Online-Ticketpreis von 11,45€.

Am Fahrkartenautomaten oder am Ticketschalter sind diese Preise etwas höher. Der Onlinekauf bietet sich aber auch deshalb an, um mögliche Wartezeiten am Automaten oder Schalter zu umgehen.

Hauptbahnhof Hamburg

Mit bis zu 500.000 Reisenden pro Tag ist der Hamburger Hauptbahnhof der wichtigste Eisenbahnknoten in der Hansestadt. Mit 12 Bahnsteigen für den Regional- und Fernverkehr gilt der Hamburger Hauptbahnhof als chronisch überlasteter Flaschenhals, eine Vergrößerung der Station erscheint aber aus baulichen Gründen unmöglich.

Auch einige der wichtigsten innerstädtischen Verbindungen führen über die Bahnsteige des Hauptbahnhofs, denn die S-Bahnen 1 und 3 bieten einen direkten Anschluss an den ebenfalls recht wichtigen Bahnhof Hamburg Altona. Mit seiner Wandelhalle, in der du eine Vielzahl verschiedenster Geschäfte, Restaurants, Bars und Souvenirshops findest, gehört der Hamburger Hauptbahnhof zu den größten seiner Art und verfügt auch in dieser Hinsicht über eine hervorragende Infrastruktur.

Im Hamburger Hauptbahnhof kannst du sowohl an der Nord- als auch an der Südseite jeweils einen U-Bahnhof finden. Beide gelten als zentrale Knotenpunkte im Hamburger Verkehrsverbund.

Natürlich gibt es im Hamburger Hauptbahnhof auch Niederlassungen der großen Autovermietungen. In den meisten Fällen lohnt es sich aber mehr, mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu Deinem Drivy-Vermieter zu fahren: Die Preise sind niedriger, die Fahrzeugauswahl ist größer - und durch die Wartezeit und den bürokratischen Wahnsinn bei der Autovermietung kannst du dort nicht einmal Zeit sparen.

Bahnhof Hamburg-Altona

Der Bahnhof Hamburg-Altona ist als Kopfbahnhof der Start- und Endpunkt für viele Fernzüge in und aus Richtung Süden. So starten und enden hier unter anderem auch mehrere ICE-Züge, die den Norden Deutschlands mit Österreich oder der Schweiz verbinden.

Im Zuge einer großflächigen Umgestaltung des Hamburger Stadtteils Altona soll der Bahnhof ab dem Jahre 2023 stillgelegt beziehungsweise zur bis dahin neu gestalteten Station Hamburg-Diebsteich verlegt werden.

Die S-Bahn-Haltestelle, die sich am Bahnhof Altona unterirdisch befindet, soll aber weiterhin bestehen bleiben. Hier besteht über die S1 und die S3 Verbindung zum Hauptbahnhof. Dank seiner recht zentralen Lage ist der Bahnhof Altona aber auch ein guter Ausgangspunkt, um von hier zu Fuß oder per Mietwagen durchzustarten. Altona selbst, Ottensen, das Schanzenviertel und St. Pauli sind vom Bahnhof Altona jeweils nur einen Spaziergang weit entfernt.

Bahnhof Hamburg-Harburg

Auf den ersten Blick mag der Bahnhof in Hamburg-Harburg eher kleinstädtisch wirken, dabei zählt er zu den wichtigsten Fernbahnhöfen der Stadt. Mehrere IC- und ICE-Verbindungen in nord-südlicher Richtung machen auch Halt in Hamburg-Harburg, aber nicht nur aus diesem Grunde ist der Bahnhof eine Station, die du dir merken solltest. Über die S3 und mehrere Regionalbahnen besteht ein regelmäßiger Anschluss zum Hauptbahnhof, außerdem lässt es sich auf dem Bahnhofsvorplatz sehr gut parken. Daher bietet sich der Bahnhofsvorplatz durchaus für die Übergabe des Mietwagens von Drivy an, aber auch, um selbigen hier abzustellen und mit der Bahn ins Zentrum zu fahren. Tipp: Ob du nur einen halben Tag oder 24 Stunden hier parken möchtest, die Kosten sind dieselben. Für Langzeitparker ist der Bahnhofsvorplatz in Hamburg-Harburg also besonders empfehlenswert. Dass hier alles etwas beschaulicher zugeht, sorgt dabei natürlich für ein beruhigendes Gefühl.

Flughafen Hamburg Fuhlsbüttel

Der Hamburger Flughafen, der seit November 2016 den Namen "Hamburg Airport Helmut Schmidt" trägt, ist der älteste und derzeit fünftgrößte Flughafen Deutschlands. Im Jahre 2016 wurde er von 16,2 Millionen Passagieren genutzt und es wird erwartet, dass diese Zahlen weiterhin steigen. Die meisten Passagiere nutzen den Flughafen für Verbindungen innerhalb Deutschlands, es gibt aber auch zahlreiche Verbindungen in andere europäische Länder und einige wenige interkontinentale Flugstrecken. Bei zahlreichen Flugverbindungen von und nach Hamburg handelt es sich um klassische "Ferienflieger".

Wenn du in Hamburg am Flughafen ankommst, kannst du direkt am Flughafen die Filialen mehrerer Autovermietungen finden - oder das zu dir passende Auto über Drivy entdecken. Selbst wenn du dafür möglicherweise mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu deinem Drivy-Partner fahren musst: Über die S-Bahn S1 besteht ein direkter Anschluss ins Stadtzentrum von Hamburg. Nachts besteht eine gute Anbindung durch die Nachtbuslinie 606. Es ist ohnehin empfehlenswert, eine Mietwagenübergabe an einem anderen Ort zu vereinbaren, denn erfahrungsgemäß herrscht am Flughafen reger Verkehr und die Parkplätze sind hier vergleichsweise teuer.

Flughafen Hannover-Langenhagen

Der nördlich von Hannover gelegene Flughafen Hannover-Langenhagen ist Deutschlands neuntgrößter Airport und als Heimatflughafen von TUIfly ein wichtiges Drehkreuz für Ferienflieger. Da auch die Stadt Hamburg über die nahe Autobahn mit dem Auto in rund 90 Minuten zu erreichen ist, gilt Hannover-Langenhagen auch für die Hansestadt zu den wichtigen Verbindungen innerhalb Deutschlands, Europas und der Welt.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln kommst du von hier aus ebenfalls recht schnell nach Hamburg. Die S-Bahn-Linie 5, die Hannover auch mit Hameln und Paderborn verbindet, hat ihre Station im Terminal C. Diese S-Bahn bringt ihre Passagiere im halbstündlichen beziehungsweise nachts im stündlichen Takt zum Hauptbahnhof Hannover, von wo aus regelmäßige Fernverbindungen nach Hamburg bestehen. Denn die Bahnstrecke Hannover-Hamburg zählt zu den meistfrequentierten in ganz Deutschland und wird sowohl vom Nahverkehrszug Metronom bedient als auch von zahlreichen IC- und ICE-Zügen.

Flughafen Bremen

Auch über den Flughafen Bremen gelangt eine Vielzahl an Menschen nach Hamburg. Bei einem etwas näheren Blick werden die Gründe dafür schnell deutlich: Über die nahe Autobahn A1 ist Hamburg per Auto nur eine Stunde entfernt, und auch der öffentliche Personennahverkehr funktioniert hier ausgesprochen gut. Der Flughafen Bremen liegt nur gut dreieinhalb Kilometer vom Bremer Stadtzentrum entfernt und wird von der Straßenbahnlinie 6 tagsüber im 6-Minuten-Takt angefahren. Binnen 15 Minuten gelangst du ohne umzusteigen zum Hauptbahnhof, wo du die Wahl aus verschiedenen Nah- und Fernverkehrszügen nach Hamburg hast.

Der Flughafen Bremen erfreut sich unter anderem aufgrund der zahlreichen Billigflieger, die hier starten und landen, größter Beliebtheit. Daher bietet er sich auch als Zwischenziel für Hamburg-Besucher an, die einen innerdeutschen Flug der Bahnverbindung vorziehen. Und tatsächlich kannst du dabei in vielen Fällen durchaus Zeit und Geld sparen, selbst wenn du die Weiterfahrt nach Hamburg in die Rechnung mit einbeziehst.

Flughafen Lübeck-Blankensee

Der Flughafen Lübeck-Blankensee blickt auf eine mehr als hundertjährige Geschichte zurück, mauserte sich aber erst in den letzten Jahren zu einem Konkurrenten des Hamburger Flughafens. Billigflieger wie Ryanair vermarkteten den Lübecker Flughafen unter dem Namen "Flughafen Hamburg-Lübeck", um die Passagierzahlen zu vergrößern. Obwohl dies einige Zeit recht gut gelang, geriet der Flughafen in finanzielle Turbulenzen und stand zeitweilig vor der kompletten Schließung. Aktuell (Stand Juli 2017) starten und landen in Lübeck-Blankensee keine Linienmaschinen, daher fällt dieser Weg nach Hamburg momentan fast komplett aus.

Fernbusbahnhöfe in Hamburg

In Hamburg gibt es zwar keinen ausgewiesenen Fernbus-Bahnhof, dafür fahren die meisten Fernbusse über die Stationen Hamburg ZOB (dicht am Hauptbahnhof) sowie Hamburger Airport Helmut Schmidt. Wenn du mit dem Fernbus in Hamburg ankommst, bestehen also jeweils recht gute Verbindungen zum Weiterkommen.

Hafen Hamburg

Natürlich hat der Hafen als Station für den Reiseverkehr an Bedeutung verloren. Heute sind es vor allem die Kreuzfahrtschiffe, die hier Passagiere aufnehmen, während andere von Bord gehen. Aufgrund der zentralen Lage des Hafens gibt es von hier aber zahlreiche Möglichkeiten, in andere Stadtteile zu gelangen. Optimal klappt die Weiterreise über den U-Bahnhof Landungsbrücken, von wo aus du binnen Minuten auf der Reeperbahn oder am Hauptbahnhof bist.

Straßen in Hamburg

Die wohl wichtigsten Straßen Hamburgs sind die Autobahnen, über die tagtäglich auch ein großer Teil des Berufsverkehrs rollt. Die A7 ist Deutschlands wichtigste Nord-Süd-Verbindung, während Hamburg über die A1 mit dem Ruhrgebiet und dem Westen Deutschlands verbunden ist. Aber auch kurze Autobahnabschnitte wie die A252, A253 und A255 sind ein wichtiger Teil der Hamburger Infrastruktur. Die im Stadtgebiet verlaufenden Bundesstraßen laufen größtenteils radial auf den Innenstadtbereich zu und sorgen dort zu Stoßzeiten für erhebliche Verkehrsbehinderungen. Pläne für Stadtautobahnen wurden nach erheblichen Bürgerprotesten wieder verworfen, allerdings aufgrund der Verkehrssituation immer wieder neu diskutiert.

Wenn du per Mietwagen in Hamburg unterwegs bist, solltest du ein paar Dinge beherzigen. So macht es keinen Sinn, wenn du dich in Zeiten des stärksten Berufsverkehrs auf die ohnehin schon überlasteten Straßen begibst. Ein Navigationssystem kann aber sehr hilfreich sein, wenn du nicht einfach früher oder später fahren kannst. Dass viele Drivy-Autobesitzer hervorragende Ortskenntnisse haben, kann sich ebenfalls auszahlen.

Denn so lernst du vielleicht auch den einen oder anderen Schleichweg kennen, der dich locker am Stau vorbei führt.

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