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Tipps, um Hamburg mit dem Auto zu erkunden

Natürlich, wie könnte man es verneinen: Auch Hamburg ächzt zu den üblichen Zeiten des Berufsverkehrs unter der Blechlawine auf den Straßen.

Und auch wenn die übliche Reisewelle durch die Stadt schwappt, weil in den großen, weiter südlich gelegenen Bundesländern die Ferien beginnen oder zu Ende gehen, kann es hier durchaus voll werden. Auf andere Verkehrsmittel auszuweichen ist dabei allerdings auch keine Ideallösung, denn verstopfte Busse und Bahnen können noch unangenehmer sein als überfüllte Straßen. Ein genauerer Blick auf den Straßenverkehr in Hamburg zeigt, dass du keine Panik vor dem Großstadtverkehr haben musst. Trotzdem kann es nicht schaden, informiert und vorbereitet zu sein.

Hamburg, deine Autobahnen

Durch Hamburg beziehungsweise an Hamburg vorbei verlaufen einige der wichtigsten Autobahnen Deutschlands. Die A7 etwa, die hier mit dem berühmten Elbtunnel die Elbe unterquert, gilt als meistbefahrene Nord-Süd-Verbindung und ist gleichzeitig eine stark frequentierte Route nach Skandinavien. Folgt man der A7 von Hamburg aus rund zwei Stunden in nördlicher Richtung, überquert man bereits die Grenze nach Dänemark. Während der Elbtunnel selbst nach jahrelanger Bauzeit in einen sicheren, zeitgemäßen Zustand versetzt wurde, wird nun an den Streckenabschnitten nördlich und südlich des Tunnels gebaut. Diese Arbeiten werden sich noch einige Jahre hinziehen und sorgen immer wieder für Stop-and-Go oder Staus. Schön ist aber, dass vor allem in Schleswig-Holstein unter bestimmten Umständen der Standstreifen der A7 per Verkehrsleitsystem für den fließenden Verkehr freigegeben wird. In vielen Fällen kommt es auf diese Weise gar nicht erst zum zähflüssigen Verkehr.

*Die Autobahn A1 führt von Heiligenhafen an der Ostsee an Hamburg vorbei bis nach Saarbrücken. Damit verbindet sie die Hansestadt Hamburg mit den wichtigen Ballungsgebieten in Rheinland und Ruhrgebiet.
Zudem ist geplant, die Autobahn im Zuge der festen Fehmarnbeltquerung bis nach Puttgarden zu verlängern. Aktuell wird diese Route nach Dänemark, die sogenannte Vogelfluglinie, noch mit Fähren bedient, ist aber schon lange eine wichtige Verbindung nach Dänemark und Schweden. Von Hamburg bis nach Lübeck ist die A1 fast durchgängig sechsspurig ausgebaut. Nur an den Autobahnkreuzen Hamburg-Süd und Hamburg-Ost stehen lediglich zwei Fahrstreifen je Fahrtrichtung zur Verfügung. Galt die A1 während der letzten Bauphasen als echtes Nadelöhr mit regelrechter Staugarantie, kommt man hier mittlerweile meistens recht schnell ans Ziel. Gefürchtet sind aber die Rückstaus von anderen Autobahnen, die dann auch den Autofahrern auf der A1 zu schaffen machen können.

Die A255 verbindet die Hamburger Norderelbbrücken mit der A1. Fast am Ende der mit 2 Kilometern Gesamtlänge sehr kurzen Autobahn zweigt die A252 für eine Länge von 1,5 Kilometern in Richtung Westen ab. Die A255 gilt laut Statistik des ADAC als eine der gefährlichsten Autobahnen im Hinblick auf Falschfahrer. Außerdem erlangte die Autobahn längst zweifelhafte Bekanntheit, da sie mit unschöner Regelmäßigkeit als Staustrecke in den Verkehrsmeldungen auftaucht. Gerade zu Zeiten des Berufsverkehrs solltest du die A255 also unbedingt meiden.

Über die A20 besitzt Hamburg auch eine schnelle Verbindung in Richtung Mecklenburg-Vorpommern. Derzeit kannst du über diese Strecke vom Autobahnkreuz Uckermark bis nach Bad Segeberg gelangen. In Planung ist eine Verlängerung der A20 als Nordumgehung Hamburgs, wozu dann bei Glückstadt eine neue Elbquerung gebaut werden soll.

Die wichtigsten Straßen im Stadtgebiet

Direkt durch das Hamburger Stadtgebiet verlaufen neun Bundesstraßen, die zum großen Teil radial auf das Zentrum zuführen. Zur Vermeidung der dort immer wieder auftretenden Verkehrsprobleme waren einst mehrere Stadtautobahnen im Gespräch, die vor allem aufgrund von Bürgerprotesten jedoch nie gebaut wurden. Allerdings wird ein großer Teil des Straßenverkehrs über drei Ringstraßen geführt:

  • Ring 1, der traditionelle Wallring, stellt die Umfahrung der inneren Innenstadt dar. Er beginnt am Millerntordamm und verläuft anschließend auf dem Holstenwall, dem Johannes-Brahms-Platz, dem Gorch-Fock-Wall und dem Stephansplatz. Über die Esplanade, die Lombardsbrücke und durch den Wallringtunnel führt der Ring schließlich bis zum Deichtorplatz.

  • ** Ring 2** wiederum beginnt im Stadtteil Altona ganz in Elbnähe und führt dann in nordöstlicher Richtung durch die Stadtteile Eimsbüttel, Hoheluft und Eppendorf. Von hier aus macht der Ring 2 einen Schwenk nach Südosten und durchquert Barmbek, Dulsberg, Wandsbek, Horn und Billbrook, bevor er an der Autobahnauffahrt zur A1 in Moorfleet endet.

  • Der Ring 3 schließlich durchquert die nordwestlichen Außenbezirke der Stadt im Viertelkreis.

Alle Ringstraßen sind gut beschildert und sollen von den Autofahrern vorrangig befahren werden. Durch den so gelenkten Straßenverkehr können Lärm und Schmutz in teilen der Stadt deutlich reduziert werden, wenngleich auch die Ringstraßen teilweise direkt durch dicht besiedelte Wohnquartiere führen.

Eine Umweltzone gibt es in Hamburg nicht, bis auf weiteres dürfen also Autos aller Art durch das gesamte Stadtgebiet fahren. Hier musst du bei der Auswahl deines Mietwagens also derzeit keine besonderen Überlegungen anstellen.

Besonders schöne Straßen in Hamburg

Die Autobahnen und die mehrspurigen Ringstraßen mögen für die Verkehrsplaner der Stadt zwar besonders wichtig sein, drei andere Straßen sind aber auch vom Auto aus äußerst sehenswert.

Der Jungfernstieg, der zwischen Reesendamm und Gänsemarkt direkt am südlichen Ufer der Binnenalster entlang führt, zählt definitiv zu Hamburgs Prachtstraßen. Auf der einen Straßenseite kannst du eindrucksvolle Architektur bewundern, auf der anderen Seite gleitet der Blick über das Wasser der Alster. Obwohl es nur wenige Hamburger zugeben, nimmt doch so mancher für eine Fahrt über den Jungfernstieg einen Umweg in Kauf - zumal dann, wenn man bei Sonnenschein in einem offenen Cabrio fahren kann.

Ein echtes Kleinod unter Hamburgs Straßen ist auch die Elbchausee, die sich auf einer Länge von 8,6 Kilometern von Ottensen bis nach Blankenese erstreckt. Hier fällt sofort auf, wie grün Hamburg tatsächlich ist, denn hier stehen zahlreiche Prunkvillen in parkähnlichen Gärten. Das Ambiente erinnert hier eher an einen mondänen Kurort mittlerer Größe als an eine Millionenstadt. Während sich die Fußgänger seit einigen Jahrzehnten eher für den fast parallel verlaufenden Elbuferwanderweg entscheiden, kommen Autofahrer auf der Elbchausee weiterhin voll auf ihre Kosten.

Die Reeperbahn schließlich ist das sündige Herz Hamburgs - und glücklicherweise keine reine Fußgängerzone. Zwar sind die Fußwege beiderseits der Straße recht breit, trotzdem bleibt weiterhin ausreichend Platz für fahrende Autos. Besonders bei Nacht ist die Straße ein Hingucker der besonderen Art. Und anders als in den meisten anderen Städten fühlt sich auch die bürgerliche Gesellschaft auf der sündigen Meile sehr wohl und macht keine Anstalten, sich zu verstecken. Immerhin gibt es zwischen all den einschlägigen Rotlicht-Adressen auch diverse Restaurants, Pubs und Diskotheken, die oft und gerne besucht werden. Falls du bei der Fahrt über die Reeperbahn Lust auf einen Zwischenstopp bekommst, solltest du aber lieber nicht am Straßenrand parken, sondern eines der nahen Parkhäuser aufsuchen. Denn hier sind durchaus auch zwielichtige Gestalten unterwegs, die sich für schöne Autos interessieren.

Parken in Hamburg

Im Zentrum Hamburgs gibt es, wie auch in der gesamten Stadt, zahlreiche Parkhäuser. Für deinen Besuch in der Innenstadt bieten sich die Parkhäuser am Hauptbahnhof, in der Europa-Passage oder im Alsterhaus besonders gut an.

Sollte es dich hingegen auf die Reeperbahn oder ins Schanzenviertel ziehen, sind die Reeperbahn-Garagen oder die Parkhäuser an der Messe optimal.

Insgesamt ist das Parken in den Hamburger Parkhäusern preislich recht moderat, meist liegen die Tageshöchstsätze bei 14,-€ oder weniger. Lediglich im Parkhaus der Elbphilharmonie bist du pro Tag mit satten 40,-€ dabei - aber dort herrscht ohnehin großer Andrang, sodass man auf Dauerparker gut verzichten kann.

Längeres Parken am Straßenrand solltest du unbedingt vermeiden, sofern dir keine ortskundigen Menschen extra dazu geraten haben. In sehr vielen Straßen dürfen ausschließlich Anwohner parken, die über einen entsprechenden Parkausweis verfügen, anderswo kostet das Parken wahre Unsummen. Und in beiden Fällen passen die Mitarbeiter des Ordnungsamtes sehr gut auf, dass hier niemand eine Ordnungswidrigkeit begeht. Dann wird es teuer und in manchen Fällen wird das Auto sogar abgeschleppt. eine Situation, die du auch mit dem eigenen Auto nicht erleben willst - und mit dem Drivy Mietwagen schon einmal gar nicht.

In einigen Stadtvierteln und Straßenzügen ist es aber auch aus anderen Gründen nicht ratsam, das Auto am Straßenrand abzustellen. In der Nähe des Hauptbahnhofs, aber auch im Schanzenviertel und sowie auf der und rund um die Reeperbahn sind einige zwielichtige Gestalten unterwegs, die vor Vandalismus oder Diebstahl nicht zurückschrecken. Es ist also in fast jeder Hinsicht besser, das Auto ins Parkhaus zu stellen, wenngleich man natürlich auch dort keine Garantie bekommt, dass alles ruhig und ungefährlich bleibt.

Eine tolle Idee verfolgt übrigens die Park&Ride-Gesellschaft in Hamburg. Dort hat man es sich auf die Fahnen geschrieben, möglichst viele verkehrsgünstige P&R-Parkplätze anzubieten, die über einen direkten Anschluss an die S-Bahn verfügen. Da der Innenstadtverkehr nicht jedermanns Sache ist, kannst du dein Mietauto also auch am Stadtrand auf einem P&R-Parkplatz abstellen und mit der Bahn an dein Ziel gelangen. Beispiele für diese P&R-Parkplätze sind etwa das Parkhaus Steinfurther Allee, das Parkhaus Harburg, das Parkhaus Volksdorf oder das Parkhaus Langenhorn Markt. Unter www.pr.hamburg gibt es dazu eine gute Übersichtskarte und alle Informationen, die du benötigst. Und es ist doch ein richtig gutes Gefühl, bereits vor der Abfahrt den genauen Zielparkplatz zu kennen.

Achtung: Solltest du deinen Mietwagen auf einem niedrig gelegenen Parkplatz abgestellt haben, ist ein Blick auf Wetter und Flutvorhersage äußerst hilfreich. Bei Sturmflut werden diese Parkplätze komplett geräumt. Dann ist es besser, dort gar nicht erst zu parken und notfalls ein paar Schritte zu Fuß in Kauf zu nehmen.

Welcher Mietwagen darf es denn sein?

Für Singles oder Pärchen bietet sich natürlich besonders ein flotter Stadtflitzer an: Mit einem Mini oder Smart findest du sehr schnell einen Parkplatz. Natürlich ist auch ein Jeep oder ein schönes Cabrio sehr verlockend, aber dabei kommt es auch auf die individuellen Gegebenheiten an. Bei kaltem Winterwetter ist ein Cabrio keine besonders sinnvolle Idee - und wenn du bisher immer nur Kleinwagen gefahren hast, solltest du nicht im Hamburger Großstadtgewühl deine ersten Versuche mit einem Geländewagen starten. Zumal sich ein solcher bei vielen Zielen innerhalb des Stadtgebiets ohnehin als eher unpraktisch erweist.

Es kommt also nicht nur auf die Auswahl bei Drivy an, sondern auch auf deine ganz persönlichen Anforderungen und Erfahrungen.

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